Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Physiotherapiepraxis
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Behandlungen und Leistungen der PhysioSuite gegenüber ihren Patientinnen und Patienten. Sie gelten unabhängig davon, ob die Terminvereinbarung persönlich, telefonisch, schriftlich, per E-Mail, über die Webseite oder über ein Online-Terminbuchungssystem (z. B. Doctolib, Jameda oder ähnliche Anbieter) erfolgt.
Mit der Vereinbarung eines Behandlungstermins erkennt der Patient diese AGB an.
2. Terminvereinbarung
Die Praxis wird als Bestellpraxis geführt. Vereinbarte Termine sind verbindlich. Die Behandlungszeit wird ausschließlich für den jeweiligen Patienten reserviert.
Termine können persönlich, telefonisch, per E-Mail oder über ein Online-Buchungssystem vereinbart werden.
3. Terminabsagen und Ausfallhonorar
Sollte ein vereinbarter Termin nicht wahrgenommen werden können, ist dieser rechtzeitig abzusagen.
Behandlungstermine müssen mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin abgesagt werden.
Termine mit einer Behandlungsdauer von mehr als 30 Minuten müssen mindestens 48 Stunden vorher abgesagt werden.
Bei nicht rechtzeitig abgesagten Terminen behalten wir uns vor, ein Ausfallhonorar in Höhe der vorgesehenen Behandlungskosten zu berechnen, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte.
Dem Patienten bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Eine Abrechnung über die gesetzliche Krankenkasse ist in diesem Fall nicht möglich.
4. Verspätung
Bei verspätetem Erscheinen kann sich die Behandlungszeit entsprechend verkürzen, um den Praxisablauf einzuhalten. Bei erheblicher Verspätung kann der Termin als ausgefallen gelten.
Ein Anspruch auf die vollständige Behandlungsdauer besteht in diesem Fall nicht.
5. Behandlung auf Grundlage ärztlicher Verordnungen
Behandlungen auf Grundlage einer ärztlichen Verordnung erfolgen gemäß den gesetzlichen Vorgaben der gesetzlichen Krankenkassen sowie den geltenden Heilmittelrichtlinien.
Die Verordnung muss gültig sein und innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Fristen begonnen werden. In der Regel muss die Behandlung innerhalb von 28 Tagen nach Ausstellungsdatum begonnen werden.
Der Patient verpflichtet sich, die gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlung zu leisten, sofern keine Befreiung von der Zuzahlungspflicht vorliegt.
Die gesetzliche Zuzahlung beträgt derzeit 10 € je Verordnung sowie 10 % der Behandlungskosten.
Die gesetzliche Zuzahlung ist vom Patienten nach der ersten Behandlung zu entrichten. Die Zahlung kann per Überweisung oder nach Vereinbarung über eine andere angebotene Zahlungsmethode erfolgen.
6. Unterbrechung der Behandlung
Gemäß den Heilmittelrichtlinien dürfen Behandlungen nur in begrenztem Zeitraum unterbrochen werden. Bei längeren Unterbrechungen kann die Verordnung ihre Gültigkeit verlieren.
Sollte eine Verordnung aufgrund von Terminversäumnissen oder längeren Unterbrechungen ungültig werden, können daraus entstehende Kosten dem Patienten privat in Rechnung gestellt werden.
7. Privatpatienten und Privatverordnungen
Behandlungen auf Grundlage einer privaten ärztlichen Verordnung sowie Behandlungen ohne ärztliche Verordnung erfolgen auf Privatbasis.
Die Abrechnung erfolgt gemäß der jeweils gültigen Preisliste der Praxis.
Der Patient ist unabhängig von einer möglichen Erstattung durch seine private Krankenversicherung oder Beihilfestelle zur vollständigen Begleichung der Rechnung verpflichtet.
8. Zahlungsbedingungen
Rechnungen für Privatleistungen und Behandlungen auf Grundlage privater Verordnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu begleichen.
Eine mögliche Erstattung durch private Krankenversicherungen oder Beihilfestellen hat keinen Einfluss auf die Zahlungspflicht des Patienten.
Bei Zahlungsverzug ist die Praxis berechtigt, Verzugszinsen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu berechnen.
9. Hausbesuche
Hausbesuche erfolgen ausschließlich nach ärztlicher Verordnung oder nach individueller Vereinbarung.
Die Durchführung eines Hausbesuches setzt voraus, dass die räumlichen Gegebenheiten eine sichere Behandlung ermöglichen.
10. Mitwirkungspflicht des Patienten
Der Patient ist verpflichtet, den behandelnden Therapeuten vor Beginn der Behandlung über bestehende Erkrankungen, Beschwerden, Operationen, Schwangerschaften oder sonstige gesundheitliche Einschränkungen zu informieren.
Änderungen des Gesundheitszustandes sind während der laufenden Behandlung unverzüglich mitzuteilen.
11. Haftung
Die Behandlung erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen sowie nach den anerkannten fachlichen Standards der Physiotherapie.
Eine Garantie für den Behandlungserfolg kann nicht gegeben werden.
Die Praxis haftet für Schäden nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.
12. Datenschutz
Die Erhebung, Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie den geltenden Datenschutzbestimmungen.
Weitere Informationen sind in der Datenschutzerklärung der Praxis einsehbar.
13. Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.